Jubiläum  

Die Pfadi Abteilung Dreilinden feiert ihr 70jähriges Jubiläumsfest!

Sei auch du mit dabei, wenn wir dich ins Pfadi (G)Wunderland einladen und erlebe die unterschiedlichsten Aktivitäten sowie spannende Spiele. Ausserdem erwartet alle Besucher ein kulinarisches Highlight!

Also nicht verpassen, wenn es am 9. Juni 2012 heisst: hinein in das Vergnügen mit vielen Workshops und Spielen, dem Auftritt der Band "Secondhand Shop", viele Auftritte von Pfadimitgliedern und jede Menge weitere Spannende Ideen!

Wir freuen uns darauf, alle Pfadibegeisterte und -interessierte begrüssen zu dürfen und Neuankömmlinge herzlich willkommen zu heissen!

Also allzeit bereit!

   

Pfadfinderbewegung

Details

Allgemeine Informationen zur Pfadfinderbewegung

Die heute weltweite Pfadibewegung wurde im Jahre 1907 von einem englischen General namens Robert Baden-Powell gegründet. Unter den Pfadfindern wird er auch Bi-Pi genannt. Die Pfadi sollte möglichst viele Menschen ansprechen und sich somit nicht speziell auf bestimmte Gruppen konzentrieren. Es spielt keine Rolle, welcher Religion man angehört oder wie man zu welcher Politik steht. Heute ist es jedem Menschen gestattet, der Pfadi beizutreten und so zu lernen, mit der Natur zu leben, Hilfsbereitschaft zu zeigen, zu spielen und Spass zu haben. Die Pfadibewegung hat sich mit der Zeit so weit entwickelt, dass die Pfadiabteilungen oft in Alter der Pfadfinder gegliedert sind oder auch zwischen Mädchen und Jungen getrennt werden. So werden dann in den Truppen Übungen und Lager durchgeführt, welche von erfahrenen Leitern geleitet werden.
Damit man die Pfadi auch in der Öffentlichkeit sofort erkennt, werden die so genannten „Hemmli“ oder Jacken getragen. Diese können unterschiedliche Schnitte und Farben aufweisen. Das aber wohl wichtigste Erkennungsmerkmal ist die Pfadikrawatte. Jede Abteilung hat eine ganz eigene und individuelle, das heisst, dass es diese eine Krawatte nirgends auf der Welt bei einer anderen Pfadiabteilung ein zweites Mal gibt. Auch sehr wichtig für die Pfadi sind die Pfadinamen, welche man meistens kurz nach Beitritt zur Pfadi bei einer Taufe erhält. Unter den Pfadfindern wird man dann nur noch mit diesem Namen angesprochen. Ebenfalls ganz eigen für die Pfadi sind spezielle Grüsse. Man schüttelt die Hände z. B. mit der linken Hand und hebt mit der rechten Hand die Finger. Heute gibt es innerhalb der Weltpfadfinderbewegung zwei getrennte Verbände. Die World Organisation of the Scout Movement (WOSM) und die World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS). Beide haben über 140 Länder als Mitglieder. So sind es heute ca. 300 Millionen Menschen, welche den weg zur Pfadibewgung gefunden haben und ihr treu bleiben.

Informationen zur Geschichte

Der am 22. Februar 1857 in London geborene Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, 1. Baron Baden-Powell of Gilwell – kurz BiPi genannt – ist der Gründer der Pfadi. Schon früh interessierte er sich für die Natur und unternahm mit seinen Brüdern lange Wanderungen, wobei sie ihre Mahlzeiten auf dem Feuer zubereiteten, Pflanzen sammelten und Tiere beobachteten. Mit 19 Jahren wurde BiPi in Sandhurst, der ältesten Militärschule Englands aufgenommen und als Unterleutnant in Indien stationiert. Im Gegensatz zu den anderen Leutnants lehnte es BiPi jedoch ab, die Soldaten zum militärischen Drill zu zwingen und war deshalb sehr beliebt. Er bemühte sich auch darum, jedem eine sinnvolle Aufgabe zu geben und den Gemeinsinn der Gruppe zu stärken.
In Indien machte er sich zum ersten Mal darüber Gedanken, was später zur Pfadibewegung werden sollte: er fand, dass dem militärischen Kundschaften (engl. „scouting“) zu wenig Beachtung geschenkt wurde und entwickelte ein Konzept zur Ausbildung von Kundschaftern, sogenannten „Scouts“.
Neben dieser Ausbildung widmete sich BiPi immer noch seinen Naturstudien, er machte in Indien und Afrika Skizzen der Tier- und Pflanzenwelt.
1907 verließ BiPi aus politischen Gründen die Armee, aber weil im seine Arbeit aus Ausbilder für Scouts fehlte, veranstaltete er im selben Jahr das erste Pfadilager. Auf einer kleinen englischen Insel wagte er eine Art „pädagogisches Experiment“ mit 20 Knaben. Die Jugendlichen sollten – frei von Elternhaus, Kirche und Schule und in der freien Natur – ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen und in der Gemeinschaft ihre individuellen körperlichen, geistigen und seelischen Fähigkeiten entwickeln.
Ein Jahr später erschien sein Buch „Scouting for Boys“, welches sofort ein grosser Erfolg wurde. In diesem Buch übertrug er die Erfahrungen, welche er im Krieg als Ausbilder von Scouts gemacht hatte, auf die Erziehung von Jugendlichen. Für BiPi zeichneten sich erfolgreiche Scouts durch Mut, gute Beobachtungsgabe, Fantasie, Improvisation, Raffinesse und Eigenständigkeit aus. Ebendiese Fähigkeiten sollte laut BiPi auch der ideale Jugendliche haben.
In seinem Buch formulierte er seine Ideale im Pfadfindergesetz:

  1. Auf eines Pfadfinders Ehre ist Verlass.
  2. Ein Pfadfinder ist treu dem König, seinem Lande, seinen Führern, seinen Eltern, seinen Meistern und Untergebenen.
  3. Eines Pfadfinders Pflicht ist es, sich nützlich zu erweisen und anderen zu helfen.
  4. Ein Pfadfinder ist ein Freund aller und jedem Pfadfinder ein Bruder, gleichgültig, zu welcher Gesellschaftsklasse der andere gehöre.
  5. Ein Pfadfinder ist höflich.
  6. Ein Pfadfinder ist ein Freund der Tiere.
  7. Ein Pfadfinder gehorcht ohne Widerrede seinen Eltern, seinem Patrouillenchef oder Feldmeister.
  8. Ein Pfadfinder lächelt und pfeift bei allen Schwierigkeiten.
  9. Ein Pfadfinder ist sparsam.
  10. Ein Pfadfinder ist sauber in Gedanken, Wort und Tat.

Nach der Gründung des Pfadfinderverbandes 1907 in Grossbritannien verbreitete sich die Idee der Pfadi rasend schnell. 1909 wurden ähnliche Organisationen in Chile und den USA gegründet. Ursprünglich war die Pfadfinderei für Buben gedacht, doch mit der Zeit fanden auch Mädchen gefallen daran. Deshalb verfasste BiPi mit seiner Schwester Agnes eine Anleitung für Mädchen-Scouts.
1912 lernte BiPi Olave St. Clair Soames kennen, im gleichen Jahr heirateten die beiden. Lord und Lady BiPi unterstützten die Gründung vieler weiterer Pfadiorganisationen, unter anderem auch in der Schweiz.
Ein Meilenstein der internationalen Bewegung war das Jamboree 1920, das erste internationale Pfadfindertreffen mit Teilnehmern aus 27 Ländern.
BiPi starb im Alter von 84 Jahren – er hatte unzählige Auszeichnungen und Orden bekommen und war vom britischen Königshaus geadelt worden. Hinterlassen hat er die grösste Jugendorganisation der Welt.

Information über die Philosophie
«Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als Ihr sie vorgefunden habt.»
Lord Robert Baden Powell.

Für BiPi war die wichtigste Eigenschaft eines Pfadfinders die Ritterlichkeit. Darunter verstand er Edelmut, Selbstbeherrschung, Selbstlosigkeit, Opferbereitschaft, Wohltätigkeit und Höflichkeit. Er sah die Pfadi als Hilfe zur Selbsterziehung und wollte die Prinzipien „Ein Gesunder Geist in einem gesunden Körper“ und „learning by doing“ vermitteln.
Wichtig war ihm auch, dass alle Mitglieder gleichwertig sind, ungeachtet ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder ihrer Hautfarbe. Er wollte Jugendlichen beibringen, in der Natur zu leben, Autorität zu respektieren und wollte eigenständiges, kritisches Denken fördern. Ausserdem war er der Ansicht, dass sich ein Pfadfinder für jede Gesellschaft einsetzten muss, in der er lebt.
Heute hat sich an diesen Prinzipien und dem Pfadigesetz, welches BiPi formuliert hat, nicht viel geändert – die 10 Gesetze wurden nur zum Teil zusammengefasst und dem Zeitgeist etwas angepasst:

Wir Pfadi wollen:

  • ...offen und ehrlich sein
  • ...Freude suchen und weitergeben
  • ...unsere Hilfe anbieten
  • ...uns entscheiden und Verantwortung tragen
  • ...andere verstehen und achten
  • ...miteinander teilen
  • ...Sorge tragen zur Natur und allem Leben
  • ...Schwierigkeiten mit Zuversicht begegnen

Informationen zur Organisation

Die weltweite Pfadibewegung ist in zwei Verbände aufgeteilt. Zum einen ist es die World Organisation of the Scout Movement ( WOSM ) und zum anderen die World Association of Girl Guides and Girl Scouts ( WAGGGS ). Die WOSM nahm ursprünglich nur männliche Pfadfinder in dem Verband auf, heute aber ist es auch den Frauen gestattet, dem beizutreten. Die WAGGGS besteht hingegen fast ausschliesslich aus Frauen mit einigen männlichen Ausnahmen. Beide Verbände konzentrieren sich auf eigene Schwerpunkte und haben unterschiedliche Interessen. So befasst sich zum Beispiel die WAGGGS vor allem mit dem Thinking Day (dem 22. Februar, BiPis Geburtstag) und den vier Weltzentren.
Es ist bekannt, dass nur in sechs Staaten keine Pfadiverbände existieren, zum Beispiel in China oder Kuba. Die Schweiz hat die Pfadibewegung Schweiz ( PBS ). Sie ist ein Teil von beiden grossen Weltverbänden und umfasst 22 Kantonalverbände, welche wiederum über 700 Abteilungen besitzen. Somit ist die PBS die grösste Jungendorganisation in der Schweiz.

 

   

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Sa, 09.06.2012 - 08:00 - 17:00
Jubiläumsfest "70 Jahre Pfadi Abteilung Dreilinden"

   

Anschlagkasten  

Biber:
Nächste Aktivität: 02. 06. 2012
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Wölfe:
Mukluk:
Pfingstlager: 26. - 28. 05. 2012
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Blaustern:
Nächste Aktivität: 19. 05. 2012
Infos

Pfadis:
Grünenberg & Howacht:
Pfingstlager: 26. - 28. 05. 2012
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Pios:
MAGIC:
Reise ans Ende der Schweiz:
17. - 20. 05. 2012
Infos